Zum einjährigen bestehen des DigitalladensAm 27.042022 wurde der Digitalladen Aschaffenburg 1 Jahr alt. Mit Livemusik und Brunch wurde der Geburtstag gefeiert. (vlnr): Bürgermeister und Digitalreferent Eric Leiderer, Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Dr. Joachim Kemper, Leiter des Stadt- und Stiftsarchivs, und der Musiker Sebastian Bogensperger (Foto: Stadt Aschaffenburg) | Stadt Aschaffenburg
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Der Digitalladen der Stadt Aschaffenburg

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Ein Laden der so anders ist feiert seinen 1-jährigen Geburtstag. Was seltsam anmutet, ein Laden, in dem es nichts zu kaufen gibt, ist eine Erfolgsgeschichte. Die Stadt Aschaffenburg ist eine der Pionierinnen unter den Städten und Gemeinden im Bereich Digitalisierung am Untermain. Mit dem Bürgermeister und Digitalreferent Eric Leiderer hat die Stadt einen engagierten Vertreter der Digitalisierung.

Aschaffenburg ist Digitales Amt

Bereits im November 2019 wurde die Stadt Aschaffenburg Digitales Amt. Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach überreichte Oberbürgermeister Jürgen Herzing und Bürgermeister und Digitalreferent Eric Leiderer Auszeichnung “Digitales Amt“.  Als „Digitales Amt“ dürfen sich bayerische Kommunen bezeichnen, wenn sie bereits mindestens 50 kommunale und zentrale Online-Verfahren im Bürgerportal BayernPortal verlinkt haben.

Geburtstagsfeier mit Brunch und Livemusik

Der Digitalladen ist Am Rossmarkt 11 in Aschaffenburg beheimatet. Bereits seit der Eröffnung, im November 2022, steht der Digital-Laden allen Bürgern und Bürgerinnen zur Verfügung. Die analoge Anlaufstelle für Digitale Themen feiert ihren ersten Geburtstag. Da ist es eine willkommene Gelegenheit für den Digital-Laden, das Stadt- und Stiftsarchiv sowie das Digitalamt der Stadt, den Kooperationspartner*innen, mit einem Frühstücksbrunch und Livemusik ein “Dankeschön” zu sagen.

Digital & analog gehören für uns untrennbar zusammen. Wir wollen unsere analoge Welt stärken, indem wir digitale Techniken als gewinnbringende Unterstützung für den Alltag und eine lebenswerte Stadt einsetzen. Daraus ist für uns die DialogCity Aschaffenburg entstanden: Wir wollen Menschen beteiligen und gemeinsam mit ihnen in den Dialog zur Digitalisierung kommen – digitale und analoge Begegnungsräume schaffen, die der Digitalladen beispielgebend vereint.

Eric Leiderer, Digitalbürgermeister der Stadt Aschaffenburg

Vielfältige Zusammenarbeit

Gemeinsam mit dem im vergangenen Jahr neu gegründeten Amt für IT und Digitalstrategie arbeitet das Stadt- und Stiftsarchiv im Digitalladen eng zusammen. Bürger*innen können ihre Stadtgeschichte hier mitschreiben und digitalisieren lassen. Alle Fragen rund um Digitalisierung können gestellt und besprochen werden. Integriert in den Digital Laden sind mittlerweile auch weitere Kooperationspartner, mit welchen die Stadt in allen Fragen der Digitalisierung eng zusammenarbeit. Einen Platz im Digitalladen haben ebenso das MIZ (Mehrgenerationenhaus), das Café ABdate (Stadtjugendring), der AK Jüdisches Leben Unterfranken, die JUKUZ Medienwerkstatt sowie das Digitale Gründerzentrum gefunden. Alle bieten zusätzliche Angebote zu digitalen Themen für spezielle Zielgruppen an.

Das Leben selbst bleibt analog. Das soziale Miteinander, das kulturelle Leben in der Stadt, das verbringen wir gerne zusammen. Aber die Digitalisierung kann uns vieles abnehmen und Erleichterungen schaffen. Das müssen und werden wir als Stadt angehen und sind da besonders im letzten Jahr ein großes Stück weitergekommen. Insbesondere durch diesen Digitalladen.

Betont Jürgen Herzing, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg

Digitalladen bietet Fördergelder

Wir haben uns im vergangenen Jahr bei vielen Fördergebern, von Bayern bis nach Europa, mit Projekten für diese dialogorientierte Arbeit beim Thema Digitalisierung beworben, meistens erfolgreich. Besonders hervorheben können wir eine neue EU-Förderung sowie den Zuschlag beim bayerischen Förderprogramm kommunal? digital!.

Joachim Kemper, Leiter des Stadt- und Stiftsarchivs

Mehr Informationen zu den Projektförderungen finden sich sukzessive auf https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/ und im digitalen Stadtlabor https://aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/.

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