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Polizeibericht: Zeugen gesucht – Sattelzug mit auffälliger Fahrweise | Exhibitionist vor Kind | Hund mit Reizstoff besprüht | Kein TÜV – Haftbefehl vollstreckt | Brände im Stadtgebiet

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Sattelzug mit auffälliger Fahrweise – Polizei sucht Zeugen

WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagmittag hatten Verkehrsteilnehmer auf der A3 einen Sattelzug festgestellt, der gleich mehrere Spuren für sich in Anspruch genommen hatte und dadurch den Verkehr behinderte. Auf Anhalteversuche der hinzugerufenen Polizeistreifen reagierte der Fahrer auch erst spät. Die Verkehrspolizei bittet nun Zeugen, sich zu melden.

Der Silozug befuhr gegen 12.00 Uhr die A3 von Süden in Richtung Norden und soll den Mitteilungen anderer Verkehrsteilnehmern nach über mehrere Kilometer hinweg deutlich zu langsam und mehrere Fahrspuren nutzend gefahren sein. Ein Überholen sei aufgrund der Fahrweise nicht möglich gewesen. Eine Streife der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach konnte den Lkw auf Höhe der Anschlussstelle Aschaffenburg West schließlich aufnehmen und das geschilderte Fahrverhalten ebenso feststellen. Hinzu kam, dass der 26-jährige Fahrer auch zunächst nicht auf die Anhaltesignale der uniformierten Streife reagierte.

Der Sattelzug mit Schweinfurter Zulassung befuhr im weiteren Verlauf auf Höhe der Abfahrt Neu-Isenburg wieder die A3 in Richtung Süden und konnte dort schließlich angehalten werden.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle konnten die Beamten keine Hinweise auf Alkoholkonsum oder die Einnahme sonstiger Rauschmittel feststellen. Eine Erklärung für seine Fahrweise gab der Lkw-Fahrer nicht ab.

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach sucht nun nach weiteren Zeugen, die zur Fahrweise Auskunft geben können oder möglicherweise sogar gefährdet worden sind. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Tel. 06021 / 857-2530 entgegen.

Exhibitionist vor Kind aufgetreten – Kripo sucht Zeugen

ALZENAU / OT MICHELBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagabend ist ein Unbekannter einer 12-Jährigen gegenübergetreten und hat vor dem Kind an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Im Anschluss flüchtete er zu Fuß. Die Kriminalpolizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Etwa gegen 18.15 Uhr trat der unbekannte Mann im Bereich der Cornillstraße entlang des Fußweges in Richtung Kälberauer Straße einem Mädchen im Alter von 12 Jahren gegenüber und begann, nachdem er es kurz auf Deutsch angesprochen hatte, unvermittelt an seinem Geschlechtsteil zu manipulieren.

Die junge Fußgängerin war mit ihrem Hund unterwegs und flüchtete sich, ohne weiteren Kontakt zu dem Unbekannten, nach Hause. Der Mann setzte seinen Weg offenbar zu Fuß fort und folgte der 12-Jährigen nicht weiter. Die in der Folge verständigte Polizei Alzenau leitete hieraufhin eine sofortige Fahndung nach dem Täter ein. Diese verlief jedoch ergebnislos.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • circa 25 Jahre alt
  • ungefähr 180 groß
  • dunkle, zerzauste Haare,
  • dunkler, stoppeliger Bart,
  • ungepflegte Erscheinung
  • trug keine Brille

Zeugen die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1733 mit der Kripo in Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

Hund von Unbekanntem mit Reizstoff besprüht – Polizei Alzenau sucht Zeugen

ALZENAU / OT KÄLBERAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Bereits am Mittwoch hat ein bislang Unbekannter einen Hund mit einem Reizstoff besprüht. Vier Personen, die sich um den Hund im Nachgang gekümmert hatten, haben ebenfalls Reizungen erlitten. Die Polizei Alzenau ermittelt in der Sache und sucht Zeugen.

Gegen 20.30 Uhr hatten die Hundehalter in der Kantstraße gehört, dass ihr Dackelmischling im hauszugehörigen Hof ungewöhnlich bellte. Nachdem sie Kontakt zu dem Tier hatten, bemerkten sie Reizungen an Augen und Händen. Der Hund war mutmaßlich kurz zuvor einem Reizstoff ausgesetzt, der sich auch auf die Menschen übertragen hatte.

Der Reizstoff konnte offenbar schnell von Mensch und Tier entfernt werden. Die Hundehalter erstatteten schließlich Anzeige bei der Polizei Alzenau gegen den bislang unbekannten Täter.

Diese hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter Tel. 06023/944-0 entgegen.

Kontrolle wegen ungültiger Hauptuntersuchung – Fahrer mit offenem Haftbefehl unterwegs

SAILAUF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstagmittag stellte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach einen Citroen fest, der auf der A3 mit ungültiger Hauptuntersuchung unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer einen Haftbefehl offen hatte.

Gegen den 61-jährigen Fahrer, der in Fahrtrichtung Frankfurt reiste, bestand ein sogenannter Erzwingungshaftbefehl, den er durch Zahlung der noch ausstehenden Geldbuße abwenden konnte. Nachdem er den Betrag beglichen hatte, konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Den 61-Jährigen erwartet dennoch ein erneutes Bußgeldverfahren aufgrund der abgelaufenen Hauptuntersuchung, die seit mehreren Monaten überfällig war.

Zwei Brände im Stadtgebiet – Polizei und Feuerwehr im Einsatz

ASCHAFFENBURG. Am Montagnachmittag ist es im Stadtgebiet gleich zu zwei Einsätzen für die örtliche Feuerwehr und die Polizeiinspektion Aschaffenburg gekommen. In beiden Fällen wurden glücklicherweise niemand verletzt. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Gegen 12:15 Uhr ging der erste Mitteilung über einen Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Schweinheim bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Die örtliche Feuerwehr war schnell mit einem Großaufgebot vor Ort und konnte das Feuer, welches für eine starke Rauchentwicklung sorgte, löschen. Hinsichtlich der genauen Schadenshöhe an dem Gebäude und der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Kurz vor 15:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei erneut alarmiert. Zuvor ging die Mitteilung über einen Brand in der Handwerkskammer im Hasenhägweg ein. Aus noch ungeklärter Ursache ist bei Arbeiten in dem Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Die Floriansjünger konnten dieses jedoch schnell unter Kontrolle bringen. Personen kamen auch hier nicht zu Schaden. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache auch zum genauen Sachschaden.
Ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden im Stadtgebiet von Aschaffenburg besteht nicht.  

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