Blick ins Home-Office. Links ein Schreibtisch mit Lampe, hinten ein Mensch am Computer an einem weiteren SchreibtischPixabay tookapic
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Digitalisierung durch Corona? Eine Studie zeigt hohen Home-Office Anteil in der IT

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Die hohen Preise für Heizung und Strom haben nicht dazu beigetragen, dass deutsche IT-Mitarbeiter, die im Home-Office arbeiten, verstärkt in die Unternehmensgebäude zurückkehren. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Befragung deutscher Berufstätiger durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt). Das bidt gehört zur Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW).

Inhalt

Digitalisierung durch Corona?

Seine achte Studie zum Thema Home-Office trägt den Titel „Digitalisierung durch Corona?“. Dafür haben die Forscher und Forscherinnen im Oktober 2022 rund 1000 Berufstätige online nach den Hauptgründen für ihre eigene Homeoffice-Praxis sowie zu den individuellen Auswirkungen der stark gestiegenen Energiepreise befragt.

Der Hintergrund der Studie ist die Beobachtung, dass in den Wintern 2020 und 2021 Infektionsschutzgründe im Zentrum der gesellschaftlichen Debatte um das Arbeiten von zu Hause standen. In diesem Winter jedoch prägt die Diskussion um Umweltressourcen und Energiepreise das allgemeine Bewusstsein stärker als zuvor. So begrüßen es zwei Drittel der Befragten grundsätzlich, wenn der Arbeitgeber die Homeoffice-Nutzung ausweitet, um Energiekosten zu sparen – dadurch, dass das Unternehmen weniger Geld für Heizung und Strom ausgeben muss, wenn die Mitarbeiter im Home-Office arbeiten.

Höhere Kosten durch Arbeiten von zu Hause

Auf der anderen Seite verursacht das Arbeiten von zu Hause auch höhere Kosten für die Beschäftigten – man könnte vermuten, dass Mitarbeiter daher wieder attraktiver finden könnten, ins Büro zu gehen, um an Heizung und Strom zu sparen. Die Ergebnisse der Befragung unterstützen diese Vermutung jedoch nicht. Die Studie zeigt eher das Gegenteil, eine Homeoffice-Nutzung ist weiter gestiegen ist. So arbeiten 55 % der Berufstätigen, derzeit mehr Berufstätige mindestens gelegentlich von zu Hause aus als in allen anderen Befragungswellen des bidt zuvor. Mehr noch, wenn sich Berufstätige über die Energiekosten Gedanken machen, wollen sie eher noch öfter von zu Hause aus arbeiten als weniger.

Energiekosten kein Kriterium für Homeoffice

Insgesamt scheinen die Energiekosten für die meisten Berufstätigen, die im Home-Office arbeiten, kein ausschlaggebender Faktor zu sein. Laut der Befragung durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) ist der wichtigste Grund für das Arbeiten von zu Hause aus die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, gefolgt von einem produktiveren, besseren und konzentrierteren Arbeiten in den eigenen vier Wänden.

Nur etwa ein Viertel der Homeoffice-Nutzenden gibt als Hauptgrund für die Nutzung von Homeoffice eine Einsparung von Kosten oder den Schutz vor einer Coronainfektion an. Die Befragung zeigt auch, dass die Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten, ihre Situation allgemein als positiv empfinden:

94 % derjenigen, die mehrmals pro Woche im Home-Office arbeiten, geben an, „sehr zufrieden“ bis „eher zufrieden“ zu sein.

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