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Schwerer Verkehrsunfall Raum Bessenbach | PKW gegen Inlineskaterin | Unfallflucht | Polizei ermittelt bei Waldbränden | Schmierereien an Kirche und Unterführung

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Verkehrsgeschehen

Schwerer Verkehrsunfall – Drei Personen schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

MESPELBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am späten Mittwochvormittag hat sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Pkws ereignet. Die beiden Insassinnen eines Fiats erlitten bei dem Frontalzusammenstoß schwere Verletzungen. Die Fahrerin des unfallbeteiligten Mercedes wurde ebenso schwer verletzt. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Aschaffenburg durch. Ein Sachverständiger wurde miteinbezogen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr eine 60-Jährige am Mittwoch, gegen 10:30 Uhr, und einer 88-jährigen Begleiterin in ihrem Fiat die Staatsstraße 2312 in Richtung Bessenbach und geriet aus noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve nach links in den Gegenverkehr. Dort kam es in der Folge zu einem Frontalzusammenstoß mit dem Mercedes einer 51-Jährigen.

Die beiden Frauen wurden in dem Fiat eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitten schwere Verletzungen und mussten nach einer Erstbehandlung durch einen Notarzt zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die 60-Jahre alte Fahrerin des Fiats wurde hierzu mit einem Rettungshubschrauber transportiert. Die 51-jährige Fahrerin des Mercedes erlitt ebenso schwere Verletzungen und kam in ein Klinikum zur weiteren Behandlung.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Aschaffenburg. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auch ein Sachverständiger eingebunden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die Staatsstraße in beide Richtungen komplett gesperrt. Der Verkehr wurde vor Ort umgeleitet. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die örtlichen Feuerwehren aus Mespelbrunn, Weibersbrunn und Heimbuchenthal im Einsatz.

Pkw erfasst Inlineskaterin – 32-Jährige in Krankenhaus eingeliefert

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Mittwochabend ist eine Inlineskaterin infolge eines Verkehrsunfalls mit einem Pkw schwer verletzt worden. Ein 65-Jähriger erfasste beim Überqueren des Fuß- und Radwegs eine 32-jährige Frau auf Inlineskates. Die Frau kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Zur Unfallaufnahme wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang bog ein 65-Jähriger um 19.15 Uhr mit seinem Fiat von der Straße „Steinbruch“ nach rechts in die Staatsstraße 2805 ein. Hierbei übersah der Mann offenbar die Frau, die sich auf dem dort kreuzenden und vorfahrtsberechtigten Fuß- und Radweg befand und erfasste diese.

Die Dame erlitt schwere Verletzungen und wurde noch vor Ort von einem Notarzt und dem Rettungsdienst erstversorgt. Ein Rettungshubschrauber war zwar im Einsatz, die Frau wurde jedoch von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Unfallaufnahme vor Ort erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Alzenau. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg war zur Klärung der genauen Unfallursache auch ein Sachverständiger an der Unfallstelle.

Die Staatsstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis circa 21 Uhr gesperrt. Neben einem Notarzt und dem Rettungsdienst waren auch die örtlichen Feuerwehren zur Unterstützung am Einsatz beteiligt.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Alzenau unter Tel. 06023/944-0 zu melden.

Mit Pkw gegen Verkehrsschild geprallt und geflüchtet – Fahrer stellt sich nach kurzer Flucht – Tatverdächtiger offenbar unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Donnerstag ist es auf der B26 zu einem Verkehrsunfall gekommen, nachdem ein Pkw-Fahrer offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Als die Aschaffenburger Polizei am Unfallort eintraf, ergriff der Mann am Steuer die Flucht. Er beugte sich jedoch dem Fahndungsdruck und stellte sich den Einsatzkräften der Polizei.

Der Pkw war nach ersten Ermittlungserkenntnissen auf der B26 in Richtung Hösbach unterwegs, als es gegen 02.00 Uhr an der Kreuzung zur Bahnhofstraße in Goldbach zu dem Verkehrsunfall kam. Bei Anblick der eintreffenden Streifenbesatzung kletterte der Fahrer eine Brücke hinunter und rannte an der Aschaff entlang in Richtung Hösbach davon. Nachdem sie den Mann aus den Augen verloren hatten, forderten die Beamten sofort Unterstützung an. Wenig später stellte sich der Tatverdächtige den Einsatzkräften, die an der Fahndung beteiligt waren. Er räumte ein, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein und unter dem Einfluss von “Speed” stehen würde. Ein Drogenschnelltest erhärtete in der Folge den Verdacht, dass der 34-Jährige zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Amphetamin stand.

Da sich der Beschuldigte auf der Flucht am Fuß verletzt hatte, wurde er zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er auch eine ärztliche Blutentnahme über sich ergehen lassen. Gegen den Mann wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Der Pkw des 34-Jährigen hat nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Die Gesamtschadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro belaufen. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe befand sich auch die Freiwillige Feuerwehr Goldbach vor Ort im Einsatz.

Parkrempler auf Supermarkt-Parkplatz – Verursacherin offenbar unter Alkoholeinfluss

BÜRGSTADT, LKR. MILTENBERG. Beim Einparken auf einem Supermarktparkplatz ist am Mittwochabend ein Pkw gegen ein anderes geparktes Fahrzeug gestoßen. Bei der Unfallaufnahme stelle sich heraus, dass die Seniorin am Steuer offenbar unter Alkoholeinfluss stand. Sie musste sich daher einer ärztlichen Blutentnahme unterziehen.

Gegen 17.00 Uhr hatte sich der Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz in der Miltenberger Straße ereignet. Durch die Kollision wurden beide Pkw an der Front beschädigt. Die Gesamtschadenshöhe dürfte sich Schätzungen zufolge auf rund 7.000 Euro belaufen. Bereits während der Unfallaufnahme stieg den Beamten der Polizeiinspektion Miltenberg Alkoholgeruch in die Nase. Ein Atemalkoholtest ergab bei der 78-Jährigen schließlich einen Wert von knapp 0,7 Promille.

Bis auf weiteres muss die Seniorin nun ohne ihren Pkw auskommen. Die Beamten stellten ihren Führerschein sicher und leiteten gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ein

Kriminalitätsgeschehen

Nach Bränden in Waldgebiet – Kriminalpolizei hat Ermittlungen übernommen

ESCHAU / COLLENBERG / MÖNCHBERG, LKR MILTENBERG. Nachdem es in dem Waldgebiet rund um die Gemeinden Eschau, Collenberg und Mönchberg zu insgesamt drei Bränden gekommen ist, hat zwischenzeitlich die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann nach derzeitigen Erkenntnissen nicht ausgeschlossen werden.

Am Samstag ging gegen 23.45 Uhr bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst die Meldung über einen Brand im Waldgebiet in der Gemarkung Eschau, Ortsteil Wildensee, ein. Der auf circa einem Hektar brennende Waldboden konnte schließlich im dort befindlichen gräflichen Forst ausgemacht werden. Die örtlichen Feuerwehren begaben sich umgehend vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen. Dies gelang ihnen, unter anderem mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks, trotz der unzugänglichen Lage im Wald. Aufgrund aufflammender Glutnester dauerte der Löscheinsatz bis zum Sonntagvormittag an, bis der Brand schlussendlich gelöscht war.

Am Dienstagvormittag, gegen 09.00 Uhr, mussten die Löschmannschaften zu einem Brand im Waldgebiet bei Collenberg ausrücken. Der Brand befand sich am Rande des Eselswegs und hatte sich auf eine Fläche von schätzungsweisen 700

Quadratmetern ausgebreitet. Die eingesetzten Wehren konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und ein Ausbreiten verhindern.

Am Mittwochmorgen kam es gegen 08.00 Uhr erneut zu einem Brand abseits des Waldwegs. Das rund 100 Quadratmeter große Feuer ist bei der Gemarkung Mönchberg von der Feuerwehr gelöscht worden.

Den ersten Ermittlungserkenntnissen der Obernburger Polizei nach kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Menschliches Handeln, ob vorsätzlich oder fahrlässig, ist dabei sehr wahrscheinlich. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat in der Folge die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugen, die in den genannten Waldgebieten verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1733 zu melden.

Schmierereien an Kirche – Polizei sucht Zeugen

WÖRTH AM MAIN, LKR MILTENBERG. Bereits in der ersten Augustwoche haben Unbekannte den Eingangsbereich der St. Nikolaus Kirche mit Graffiti verunstaltet. Nachdem die Sache nun polizeibekannt geworden ist, bittet die Polizei Obernburg um Hinweise.

Die Tatzeit dürfte den aktuellen Erkenntnissen nach zwischen dem 03. August und dem 04. August liegen. Bislang unbekannte Täter haben die Steintreppe des Hauptportals mit Farbe verunstaltet. Der Sachschaden wird auf rund 500 Euro beziffert.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Obernburg unter Tel. 06022/629-0 entgegen.

Wände in Unterführung beschmiert – Zeugen gesucht

BÜRGSTADT, LKR. MILTENBERG. Erst im Juli waren die Wände der Unterführung am Stadtweg von Berufsschülern durch Gemälde verschönert worden. Nun haben Unbekannte die Kunstbemalung mit unterschiedlichen Graffiti-Tags und Schriftzügen beschmiert. Die Miltenberger Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand müssen sich die Sachbeschädigungen im Zeitraum zwischen Freitag und Mittwoch ereignet haben. Durch die Schmierereien entstand an den Wänden ein Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf über 2.500 Euro belaufen dürfte. Da die Täter bislang noch unbekannt sind, hoffen die Ermittler nun auch auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Miltenberg unter Tel.: 09371/945-0 entgegen.

Hochwertige Fahrräder vor Schwimmbädern entwendet – Wer kann sachdienliche Hinweise geben?

ASCHAFFENBURG U. KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Gleich zwei Fahrraddiebstähle sind im Laufe des Mittwochs zur Anzeige gebracht worden. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Der erste Diebsstahl muss sich nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen am Mittwoch im Zeitraum zwischen 15.00 Uhr und 18.30 Uhr ereignet haben. Der Besitzer hatte sein Pedelec am Stadtbad im Stadtteil Leider abgestellt und mit einem Kettenschloss gesichert. Als er zurückkehrte, war das hochwertige Fahrrad samt Schloss spurlos verschwunden. Der Beuteschaden beläuft sich allein in diesem Fall auf rund 5.000 Euro.

Der zweite Diebstahl ereignete sich dem Sachstand nach im Zeitraum zwischen 16.00 Uhr und 18.35 Uhr. Auch in diesem Fall war das Fahrrad an einem Schwimmbad abgestellt und mit einem Schloss gesichert, diesmal jedoch vor dem Vitamar in Kleinostheim. Es handelt sich um ein schwarzes Herrenmountainbike des Herstellers “Specialized”, Typ “Stumpjumper Alloy”, im Wert von über 2.500 Euro. 

Wer im Laufe des Mittwochs am Stadtbad in Aschaffenburg oder am Vitamar in Kleinostheim etwas beobachtet hat, das mit den Fahrraddiebstählen in Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

Versuchter Einbruch in Vereinsheim – Polizei ermittelt und bittet um Hinweise

HEINRICHSTHAL, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag haben bislang unbekannte Täter versucht in das Vereinsheim des KSV Heinrichsthal einzubrechen. Die Polizei Aschaffenburg hat inzwischen die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Die Täter hatten sich in der Hauptstraße nach derzeitigem Ermittlungsstand im Zeitraum zwischen Dienstagabend, 18.00 Uhr, und Mittwochnachmittag, 16.00 Uhr, an der Eingangstür zu schaffen gemacht. Es gelang ihnen jedoch nicht ins Innere des Gebäudes zu kommen.

Der entstandene Sachschaden an der Tür liegt schätzungsweise 500 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Unterfranken/Redaktion Bachgau.Social vom 11.08.2022

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