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Elektrogeräte reparieren statt wegwerfen

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Es gab mal eine Zeit… So fangen Märchen an. Es gab aber wirklich eine Zeit, da wurde alles was sich reparieren lässt repariert. Da war nicht der Zeitwert das Ausschlaggebende, sondern ein Gerät oder ein Gestand lange nutzen zu können.

In dieser vergangenen Zeit, es war nicht die letzte Eiszeit, war vieles anderes. Mieten und Energie waren günstig, Konsumgüter teuer.

Langlebigkeit war gefragt

Einige Produkte und Marken haben ihren Ruf der Langlebigkeit in den 50 – 70 ziger Jahren des letzten Jahrhunderts erworben. Manche Autos aus dieser Zeit gelten heute als unzerstörbar, ein Waschmaschinen und Staubsauger Hersteller hat in dieser Zeit seinen guten Ruf begründet. Oftmals lassen sich diese Produkte auch heute noch reparieren und es gibt Ersatz- und Zubehörteile.

Wenn heute der Toaster nicht mehr bräunt, der Föhn nicht mehr bläst und das Display des Smartphones einen Riss hat, heisst es oft, die Reparatur lohnt nicht mehr. Zu aufwändig, zu schwierig, zu teuer.

Reparaturfreundliche Produkte erkennen

Schrauben sind ein gutes Zeichen. Was verschraubt ist kann in der Regel gewaltfrei voneinander getrennt werden. Geklipst hilft bei der Produktion schneller zu sein. Bei der Reparatur ist es Gefummel und gerne bricht etwas ab.

Wer sein Produkt zusammenklebt mag es vielleicht wasserdicht machen zu wollen. So zumindest die Argumentation vieler Smartphonehersteller. Leider lassen sich dann Akku und Display oft nur mit viel Aufwand oder garnicht tauschen. Dadurch mutiert das heißgeliebte Smartphone schnell zum Elektroschrott.

Vor dem Kauf ist es ratsam zu erfragen, wie es um die Reparaturfreundlichkeit bestellt ist. Auch die Verfügbarkeitsdauer von Ersatzteilen sollte erfragt werde. Laut den Testberichten der Stiftung Warentest sind Produkte die das Umweltzeichen “Blauer Engel” tragen oft ein Hinweis auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit.

Was kaputt ist sofort beim Händler reklamieren

Stellt sich die gekaufte Neuware innerhalb 2 Jahren ab Kauf als mangelhaft oder defekt heraus, muss der Händler reparieren oder ersetzten. Für ein einwandfreies Produkt hat der Händler zu sorgen, bei dem das Produkt gekauft wurde.

Vorsicht bei eigenen Reparaturversuchen innerhalb der zweijährigen Gewährleistungsfrist, hier verlierst Du mitunter das Recht auf Reparatur oder Austausch.

Profi Reparaturen können teuer werden

Ob der Toaster, die Waschmaschine, der Föhn oder der Fernsehen, für fast alles gibt es Kundendienste, Fachwerkstätten oder Handwerker. Bevor mit der Reparatur begonnen wird holst Du dir am Besten mehrere Angebot von verschiedenen Anbietenden ein.

Nicht immer ist ein Schaden von außen korrekt zu beziffern, daher kann eine Überschreitung des Kostenvoranschlages von 10-20% gerechtfertigt sein. Wenn möglich, kann ein Festpreis die günstigere Alternative sein.

Reparaturen selbst durchführen

Ist die 2 jährige Gewährleistung abgelaufen können einfache Reparaturen selbst ausgeführt werden. Hilfe findet sich oftmals im Freundeskreis, in Fachzeitschriften oder auch auf Videoplattformen und im Internet. Oftmals gibt es bereits fertige Reparatursets die auch das benötigte Spezialwerkzeug enthalten. Damit ist, mit etwas Geschick, auch der Austausch eines defekten Displays des Smartphone möglich.

Hilfe bieten auch oftmals die Bedienungsanleitungen. Dort ist beschrieben wie z.B. eine Dichtung ersetzt werden kann, oder wie Reinigungsarbeiten das Gerät wieder gangbar machen können.

Freiwillige und Ehrenamtliche um Rat fragen

Es gibt fast in jeder Stadt sogenannte Repair Cafés. Hier findest Du Hilfe unter fachkundiger Anleitung. Begabte Bastler und Fachleute aus verschiedenen Handwerksberufe vermitteln ehrenamtliche und kostenlose Hilfe zur Selbsthilfe bei Reparaturen. Ein solches Repair Café findest Du auch in Aschaffenburg.

Deine Meinung ist uns wichtig!

Wie findet du die Idee wieder mehr zu reparieren? Achtest Du in Zukunft auf Reparaturfreundlichkeit? Schreib es in die Kommentare.

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