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Einbruch in Einfamilienhaus | Betrüger geben sich über WhatsApp als Verwandtschaft aus – 10.000 € weg | 19-Jähriger leistet Widerstand | Nach Verkehrsunfall auf A3 – Lkw-Fahrer flüchtet von Unfallstelle | Unbekannter überholt Traktor – Auffahrunfall im Gegenverkehr | Weitere Zeugenaufrufe

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Polizeibericht Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie Landkreis Miltenberg vom 06.01.2023

Einbruch in Einfamilienhaus – Wer kann Hinweise geben?

KLEINWALLSTADT, OT HOFSTETTEN, LKR. MILTENBERG. Zwei Unbekannte sind am Donnerstagabend in ein Wohnanwesen eingestiegen und wurden offensichtlich durch die Alarmanlage in die Flucht geschlagen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Dem Sachstand nach sind die Unbekannten, zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr, gewaltsam über ein rückwärtiges Fenster in das Einfamilienhaus in der Neubergstraße eingestiegen. Es ist davon auszugehen, dass sie in der Folge durch die kurz darauf startende Alarmanlage ohne Tatbeute wieder geflüchtet sind. Die erste Mitteilung über den Einbruch ging erst gegen 20:45 Uhr bei der Obernburger Polizei ein. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen verlief ergebnislos. 

Wie sich herausstellte, konnte eine Zeugin die akustische Alarmanlage, gegen 20:00 Uhr, feststellen und zwei männliche Personen vom Grundstück flüchten sehen. Die Dame verständigte die Obernburger Polizei allerdings erst mit Zeitverzug. Eine nähere Beschreibung der Unbekannten liegt nicht vor.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei darum, verdächtige Beobachtungen oder Hinweise auf Straftaten umgehend der örtlichen Polizeiinspektion bzw. dem Polizeinotruf 110 zu melden.

Hinweise von weiteren möglichen Zeugen, die im Bereich der Neubergstraße zur relevanten Zeit Personen oder Fahrzeuge feststellen konnten, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1733 zu melden.

Betrüger geben sich über WhatsApp als Verwandtschaft aus – Drei Geschädigte überweisen insgesamt rund 10.000 Euro – Polizei warnt vor Betrugsmasche 

LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe der Woche erzielten Betrüger mit ihrer Masche über WhatsApp wieder Erfolge. Sie schrieben mehreren Personen eine Nachricht, gaben sich darin als deren Angehörige aus und täuschten eine finanzielle Notlage vor. Die Täter erbeuteten auf diese Weise mehrere tausend Euro. Die Polizei ermittelt und warnt vor der dreisten Masche, die sich mit einiger Vorsicht relativ leicht durchschauen lässt.

Am Dienstag und Mittwoch waren die Betrüger in insgesamt drei Fällen im Landkreis Aschaffenburg erfolgreich. Sie meldeten sich bei den Geschädigten über WhatsApp mit den Opfern nicht bekannten Nummern und gaben sich in allen Fällen als Angehörige aus. Sie schilderten, dringend Rechnungen bezahlen zu müssen und brachten die Geschädigten dazu, insgesamt rund 10.000 Euro zu überweisen.

Wie funktioniert die Betrugsmasche via WhatsApp?

Bei entsprechenden Betrugsfällen erhalten potenzielle Betrugsopfer eine WhatsApp-Nachricht von einer ihnen unbekannten Nummer. In der Nachricht schreiben die Täter dann beispielsweise: “Hallo Oma, mein Handy ist kaputt und das ist meine neue Nummer.” Sobald das Opfer auf die Nachricht reagiert wird analog dem bekannten „Enkeltrick“ per Telefon eine Notlage vorgetäuscht und erklärt, es müsste dringend ein Geldbetrag auf ein Bankkonto überwiesen werden. Meist werden hier mehrere tausend Euro gefordert.

Im weiteren Nachrichtenverlauf wird die Geldforderung darüber begründet, dass ja das eigene Handy kaputt sei und deswegen keine Online-Überweisungen getätigt werden könnten. Es stünde aber eine dringende Rechnung aus, die unbedingt und dringend beglichen werden müsse. Das Geld würde selbstverständlich baldmöglichst wieder zurückbezahlt werden. Zu bemerken ist, dass die Betrüger bei der Gesprächsführung auch per Textnachricht äußerst geschickt vorgehen und bei ihren Opfern gezielt Druck aufbauen. Die Masche erscheint so zunächst glaubhaft und führt zur Überweisung des geforderten Geldbetrags. Auffällig ist in einigen Fällen, dass die Eltern mit „Sie“ angesprochen werden. 

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät zur Vorsicht

Die Polizei Unterfranken warnt alle Bürgerinnen und Bürger vor dieser Betrugsmasche. Wer solche Nachrichten von vermeintlichen Familienmitgliedern oder nahestehenden Menschen erhält, sollte unter keinen Umständen Geld an ein Bankkonto überweisen – egal ob im In- oder Ausland. Stattdessen sollte versucht werden, dieses oder auch andere Familienmitglieder telefonisch über die bislang bekannte Nummer zu kontaktieren und zunächst über den Sachverhalt zu sprechen. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, sollte der Chatverlauf nicht gelöscht und die Polizei verständigt werden.

Nach Auseinandersetzung vor Lokal – 19-Jähriger leistet Widerstand

OBERNBURG A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Nach einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen vor einem Lokal am frühen Freitagmorgen flüchtete ein 19-Jähriger zunächst. Bei seiner anschließenden Kontrolle der Obernburger Polizei leistete der Mann Widerstand.

Dem Sachstand nach kam des vor dem Lokal in der Römerstraße, gegen etwa 01:00 Uhr, zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen rund zehn Personen. Im weiteren Verlauf schlug ein 19-Jähriger auf einen 40-Jährigen ein, verletzte diesen dadurch leicht und flüchtete im Anschluss in Richtung Main.

Nach Eingang der ersten Mitteilung begaben sich mehrere Streifen der Obernburger Polizei umgehend in den Bereich des Lokals und konnten hierbei den 19-Jährigen erblicken. Dieser trat in diesem Moment gegen eine Baustellenabsperrung und einen geparkten Pkw und schrie lautstark herum.

Als der Mann die beiden Beamten erblickte, rannte er mit erhobenen Fäusten auf diese zu und beleidigte sie hierbei. Die Streife konnten den Angriff des Mannes durch den Einsatz des dienstlichen Reizstoffsprühgerätes abwehren, ihn zu Boden bringen und dort fesseln.

Er wurde im Anschluss zur Dienststelle gebracht und von dort nach der Durchführung einer Blutentnahme und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen.

Nach Verkehrsunfall auf A3 – Lkw-Fahrer flüchtet von Unfallstelle

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Nach einem Verkehrsunfall auf der A3 am Donnerstagabend flüchtete der unfallverursachende Lkw in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Aschaffenburger Verkehrspolizei hofft auf Zeugenhinweise.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Pkw bei Marktheidenfeld den mittleren Fahrstreifen der A3 in Richtung Frankfurt. Unmittelbar vor ihm scherte ein Lkw vom rechten Fahrstreifen ein und übersah offenbar den VW des Mannes. Dieser zog wiederum auf den linken Fahrstreifen, wo es in der Folge zu einem Zusammenstoß mit dem BMW eines 47-Jährigen kam.

Der Fahrer des Lkws setzte seine Fahrt im Anschluss fort, ohne sich um die Folgen des Verkehrsunfalls zu kümmern. Der Sachschaden an den beiden genannten Pkw beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Aschaffenburger Verkehrspolizei, die nun insbesondere auf Zeugen des Unfalls hofft. Vom genannten Lkw liegt keinerlei Beschreibung vor.

Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Tel.: 06021/857-2530 entgegen.

Unbekannter überholt Traktor – Auffahrunfall im Gegenverkehr

ESCHAU, OT HOBBACH, LKR. MILTENBERG. Das Überholmanöver eines Unbekannten führte auf der Staatsstraße 2308 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei weiteren Pkw. Die Obernburger Polizei hofft auf Zeugenhinweise.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr eine 48-Jährige mit ihrem Mazda die Bayernstraße in Richtung Eschau. Kurz nach dem Ortsausgang konnte die Frau erkennen, dass ihr ein dunkler Pkw auf ihrer Fahrspur entgegenkam. Dieser war gerade dabei, einen Traktor zu überholen. Nur durch eine Vollbremsung konnte die Frau einen Frontalzusammenstoß verhindern. Eine unmittelbar hinter der Frau fahrende 37-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf den Mazda auf.  

Der Fahrer des dunklen Pkw setzte in der Folge, ebenso wie der unbeteiligte Traktorfahrer, seine Fahrt fort.

Die Obernburger Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere der Fahrer des Traktors wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Obernburg a. Main unter Tel.: 06022/629-0 entgegen.

Weitere Zeugenaufrufe

Polizeiinspektion Aschaffenburg

STOCKSTADT A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Zwischen Dienstag, 15:00 Uhr, und Mittwoch, 12:00 Uhr, wurde von einem eingezäunten Flurstück in der Alten Chaussee eine Thüringer Ziege im Wert von 80 Euro entwendet. Eine weitere Ziege sowie einen Esel ließen die Täter vor Ort.

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Zwischen Mittwoch, 08:30 Uhr, und Donnerstag, 08:30 Uhr, wurde von einem Grundstück in der Behringstraße Mischholz im Wert von rund 70 Euro entwendet.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel.: 06021/857-2230 entgegen.

Polizeipräsidium Unterfranken Bericht Raum Aschaffenburg, Miltenberg und Alzenau.

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