Ungewöhnlicher Fund in der Aschaff: Im Gemeindegebiet von Hösbach haben Beamte der Wasserschutzpolizei Aschaffenburg am Dienstag eine Segeljolle entdeckt, die zur Hälfte unter Wasser liegt. Wem das Boot gehört, ist bislang unklar. Die Polizei bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe.
Boot lag quer in der Strömung
Gefunden wurde die Jolle bei einer Kontrolle im Bereich von Fluss-Kilometer 9,2. Es handelt sich um ein orangefarbenes Boot vom Typ „Jeton“, Baujahr 1971. Die Jolle lag quer zur Strömung, war etwa zur Hälfte gesunken und mit Laub und Ästen bedeckt. An Bord befand sich noch Segelausrüstung, darunter Segeltuch, ein Eimer und ein beschädigtes Paddel.
Nach Einschätzung der Polizei wurde das Boot vermutlich bei einem früheren Hochwasser von einem Ufergrundstück mitgerissen und in der Aschaff abgetrieben. Hinweise auf eine Straftat gibt es nach derzeitigem Stand nicht.
Bergung wird vorbereitet
Damit das Boot den Bach nicht weiter beeinträchtigt, bereitet das Wasserwirtschaftsamt die Bergung vor. Unabhängig davon möchte die Wasserschutzpolizei klären, wem die Jolle gehört.
Wer kennt das Boot?
Die markante Farbe und der ältere Bootstyp könnten bei der Zuordnung helfen. Wer die Jolle kennt, sie vielleicht an einem Ufergrundstück an der Aschaff gesehen hat oder sie selbst vermisst, wird gebeten, sich zu melden:
- orangefarbene Segeljolle, Typ „Jeton“
- Baujahr 1971
- an Bord: Segeltuch, Eimer, beschädigtes Paddel
- Fundort: Aschaff bei Hösbach, Fluss-Kilometer 9,2
Hinweise nimmt die Wasserschutzpolizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2530 entgegen.
Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken, Pressemitteilung vom 21.10.2026



