Wie lässt sich Strom aus Sonne und Wind besser nutzen, wenn er gerade im Überfluss da ist? Darum geht es bei den 14. Aschaffenburger Energiegesprächen am Donnerstag, 19. November 2026, um 18 Uhr. Unter dem Titel „Speichern, steuern, teilen“ lädt die Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung in ihr Verwaltungsgebäude ein.
Aschaffenburger Energiegespräche: Darum geht es
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen bei erneuerbaren Energien, Stromspeichern, dynamischen Stromtarifen und Energy Sharing. Der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix liegt nach Angaben der AVG bereits bei über 50 Prozent. Gleichzeitig schwankt die Erzeugung aus Sonne und Wind stark: Es gibt Zeiten mit hohen Überschüssen und Phasen, in denen kaum Ökostrom erzeugt wird. Für das Gelingen der Energiewende braucht es deshalb nicht nur Speicher, sondern auch mehr Flexibilität beim Verbrauch.
Welche Rolle dynamische Tarife und Energy Sharing heute und künftig spielen können, beleuchten Referenten aus Energiewirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Nach den Vorträgen ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Kurz erklärt: Dynamischer Tarif und Energy Sharing
- Dynamischer Stromtarif: Der Preis pro Kilowattstunde richtet sich nach dem Börsenstrompreis und ändert sich über den Tag. Wer Waschmaschine, Wärmepumpe oder E-Auto in günstigen Stunden laufen lässt, kann sparen. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter). Seit 2025 müssen alle Stromanbieter einen solchen Tarif anbieten.
- Energy Sharing: Mehrere Haushalte oder Betriebe teilen sich selbst erzeugten Strom aus einer gemeinsamen Anlage, etwa einer Solaranlage auf dem Dach eines Nachbarn, über das öffentliche Netz.
- Stromspeicher: Batteriespeicher im Haus nehmen tagsüber überschüssigen Solarstrom auf und geben ihn abends wieder ab.
Wer unabhängig vom Anbieter Rat sucht, findet Informationen zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale Bayern.
Für wen sich das Thema lohnt
Interessant ist die Veranstaltung vor allem für Haushalte mit eigener Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder E-Auto, denn sie können ihren Verbrauch am ehesten in günstige Stunden verschieben. Für einen dynamischen Tarif braucht es ein intelligentes Messsystem. Seit 2025 können Verbraucher den Einbau eines solchen Smart Meters beim Messstellenbetreiber verlangen; bei hohem Stromverbrauch oder größeren Solaranlagen ist er ohnehin vorgesehen. Ob sich ein Speicher oder ein dynamischer Tarif rechnet, hängt stark vom eigenen Verbrauch ab, deshalb lohnt sich vorher eine unabhängige Beratung.
Termin, Ort und Anmeldung
- Wann: Donnerstag, 19. November 2026, 18 Uhr
- Wo: Kantine im Verwaltungsgebäude der AVG, Werkstraße 2, Aschaffenburg
- Kosten: keine
- Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist erwünscht unter www.stwab.de/energiegespraeche
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Die AVG gehört zu den Stadtwerken Aschaffenburg. Was Kunden 2027 beim Wasser erwartet, steht in unserem Artikel zum neuen Trinkwasserpreis in Aschaffenburg. Abfuhrtermine, Parkhausbelegung und Neuigkeiten gibt es in der Stadtwerke-App. Wer über ein E-Auto nachdenkt, findet in unserem Überblick zum E-Auto-Laden in Großostheim die Ladepunkte im Bachgau.
Termin im Kalender: 14. Aschaffenburger Energiegespräche (19. November 2026) – auf wohin.bachgau.social lässt er sich direkt in den eigenen Kalender übernehmen.




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