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Technische Hochschule Aschaffenburg nach Cyberangriff offline

Cyberangriff auf die TH Aschaffenburg

Bild: Cyberangriff auf die TH Aschaffenburg Pixabay | geralt

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Hinweis: Dieser Beitrag stammt vom 30. März 2022 und gibt den damaligen Stand wieder.

Die Technische Hochschule Aschaffenburg ist Ende März 2022 Opfer eines Cyberangriffs geworden. Auf ihrer Homepage bestätigte die Hochschule, dass vorsorglich alle Rechner heruntergefahren wurden. Lehrbetrieb war zu diesem Zeitpunkt nur offline möglich.

Cyberangriff auf die TH Aschaffenburg: Systeme abgeschaltet

Wie in solchen Fällen üblich, fuhren die IT-Verantwortlichen der Hochschule alle Systeme herunter und trennten sie vom Internet, um weiteren Schaden abzuwenden. Diese Vorsichtsmaßnahme soll verhindern, dass Angreifer tiefer ins Netz eindringen und Daten verschlüsseln. Verschlüsselte Daten sind oft unbrauchbar und müssen mühsam wiederhergestellt werden. Nach damaligen Erkenntnissen erfolgte der Angriff am Samstag, 26. März 2022.

Die Hochschule teilte auf ihrer Homepage mit:

Der Lehrbetrieb wird so weit wie möglich aufrechterhalten. Das Arbeiten ist derzeit nur vor Ort und offline möglich.

Technische Hochschule Aschaffenburg

Kein Einzelfall: Hochschulen im Visier von Hackern

Hochschulen waren schon zuvor Ziel gezielter Angriffe. Im November 2021 traf es die Technische Hochschule Nürnberg, davor unter anderem das Universitätsklinikum Düsseldorf, die TU Berlin und die Universität Gießen.

Ob der Angriff auf die TH Aschaffenburg mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine zusammenhing, war damals unklar. Russland hatte Einrichtungen sogenannter „unfreundlicher Staaten“ wiederholt gedroht. Vor möglichen Risiken durch russische Sicherheitssoftware warnte im März 2022 auch das BSI, wie wir im Beitrag BSI-Warnung: Vorsicht bei Kaspersky-Produkten berichtet haben. Wie verwundbar öffentliche IT sein kann, zeigte sich im Oktober 2026 erneut, als eine PHP-Sicherheitslücke städtische Webseiten in Aschaffenburg lahmlegte.

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