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Inklusion Aschaffenburg: Socken-Aktion im Rathaus

Rathaus Aschaffenburg in der Dalbergstraße, in dessen Lichthof die Socken-Aktion für Inklusion in Aschaffenburg stattfindet

Foto: Lutz Hartmann / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten)

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Was wünschen Sie sich für ein inklusives Miteinander? Diese Frage stellt eine Mitmach-Aktion für Inklusion in Aschaffenburg: Vom 26. Oktober bis 21. November hängen im Lichthof des Rathauses, Dalbergstraße 15, Socken aus Papier, auf die Besucherinnen und Besucher ihre Gedanken schreiben können. Die Stadt unterstützt damit das Projekt „AB jetzt inklusiv“ der Lebenshilfe Werkstätten Schmerlenbach.

Inklusion in Aschaffenburg: So funktioniert die Socken-Aktion

Unter dem Motto „Wir machen uns auf die Socken für Inklusion!“ sind alle eingeladen, Wünsche, Ideen oder Erfahrungen festzuhalten. Drei Fragen geben die Richtung vor: Was braucht es für ein inklusives Zusammenleben in der Stadt? Wo erleben Sie Inklusion schon heute? Und was ließe sich gemeinsam noch besser machen? Wer mitmacht, bekommt nach Angaben der Stadt ein kleines Präsent und Informationsmaterial zum Thema.

Die Papiersocken bleiben im Lichthof hängen und machen so nach und nach sichtbar, was den Menschen in Aschaffenburg beim Thema Teilhabe wichtig ist. „Inklusion bedeutet, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihren Platz in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt zu finden“, sagt Bürgermeisterin Jessica Euler, in der Stadt zuständig für Jugend, Schule und Soziales.

Hintergrund: Zehn Jahre „AB jetzt inklusiv“

„AB jetzt inklusiv“ ist ein Fachbereich der Lebenshilfe Werkstätten Schmerlenbach. Seit zehn Jahren begleitet er erwachsene Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Mehr als 100 Menschen haben so laut Stadt bereits einen passenden Arbeitsplatz bei Betrieben in der Region gefunden – unter anderem in Seniorenheimen, Kindertagesstätten, Getränkemärkten, Logistikunternehmen und Industriebetrieben.

Das Modell funktioniert so: Sogenannte Inklusionsbegleiter vermitteln und unterstützen die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz. Gleichzeitig beraten sie die Arbeitgeber. Die Menschen arbeiten im Betrieb, bleiben aber unter dem Dach der Lebenshilfe beschäftigt. Das Angebot gilt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie den Landkreis Miltenberg – also auch für Betriebe im Bachgau.

Was das für Bürger und Betriebe bedeutet

  • Für alle: Wer im Rathaus zu tun hat oder vorbeikommt, kann sich in wenigen Minuten beteiligen.
  • Für Arbeitgeber: Unternehmen, die einen inklusiven Arbeitsplatz anbieten möchten, können sich bei „AB jetzt inklusiv“ beraten lassen.
  • Für Menschen mit Behinderung und Angehörige: Die Inklusionsbegleiter informieren über Wege in eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Wer sich darüber hinaus über Selbsthilfe und Teilhabe informieren möchte, findet Anknüpfungspunkte etwa bei den Selbsthilfetagen in Aschaffenburg. Wie sich Vereine und Initiativen für ein gutes Miteinander einsetzen, zeigte zuletzt auch der Aschaffenburger Integrationspreis.

Termine und Kontakt

  • Zeitraum: 26. Oktober bis 21. November
  • Ort: Lichthof im Rathaus Aschaffenburg, Dalbergstraße 15, zu den Öffnungszeiten des Rathauses
  • Hinweis: Am Montag, 26. Oktober, ist das Rathaus wegen einer Personalversammlung von 9.30 bis 13 Uhr geschlossen (siehe auch unsere Übersicht zu Sperrungen und Schließungen).
  • AB jetzt inklusiv: Bayreuther Straße 9, 63743 Aschaffenburg, Telefon 06021 44373-114, ab-jetzt-inklusiv.de

Die Ankündigung ist auf der Internetseite der Stadt Aschaffenburg nachzulesen.

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