Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung in Aschaffenburg hat die Polizei am Sonntagmorgen, 8. November, einen 44-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Auf einem Firmengelände in der Daimlerstraße im Stadtteil Strietwald hatten zuvor mehrere Fahrzeuge und Arbeitsmaschinen gebrannt.
Brandstiftung in Aschaffenburg: Lkw, Transporter und Gabelstapler beschädigt
Gegen 4.55 Uhr wurden die brennenden Fahrzeuge gemeldet. Die Feuerwehr Aschaffenburg löschte die Flammen. Beschädigt wurden nach Angaben der Polizei ein Lkw, ein Transporter sowie zwei Gabelstapler. Schnell erhärtete sich der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung.
Tatverdächtiger meldete sich selbst
Eine sofort eingeleitete Fahndung mit starken Kräften der Polizei Aschaffenburg blieb zunächst ohne Ergebnis. Gegen 7.10 Uhr teilte die Bundespolizei mit, dass sie einen möglichen Tatverdächtigen, einen 44-jährigen Deutschen, vorläufig festgenommen hatte. Der Mann hatte sich selbst bei der Bundespolizei gemeldet.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg soll der Tatverdächtige am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Höhe des Sachschadens und der genaue Tathergang sind Gegenstand der Ermittlungen.
Gut zu wissen
Wer nachts Feuer oder verdächtige Personen an Fahrzeugen bemerkt, sollte sofort die 112 beziehungsweise die 110 wählen und sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Zuletzt hatte es in der Stadt auch am Brentanoplatz gebrannt: Mobile Toilette in Brand. Aus dem Landkreis: Brand in Alzenauer Tiefgarage.
Die Angaben stammen vom Polizeipräsidium Unterfranken.




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